"Knochentrocken" - Die Gräber der europäischen Gesandten

Barock war eine Epoche der üppigen Repräsentation. Das zeigte sich sogar bei der Gestaltung der Grabdenkmäler: Die Wohlhabenden konnten sich steinerne Kunstwerke für die Ewigkeit leisten. Über Jahrhunderte fanden in Regensburg immer wieder Reichstage statt, von 1663 bis 1803 der Immerwährende Reichstag. Es kamen Gesandte mit ihren Familien aus ganz Europa nach Regensburg. Wer hier starb, musste meist vor Ort begraben werden, selbstverständlich streng getrennt nach Konfessionen. Die evangelischen Vertreter und ihre Familien wurden auf dem Kirchhof um die Dreieinigkeitskirche bestattet. So entstand der Gesandtenfriedhof, er einzige erhaltene Diplomatenfriedhof. Er zeigt den Umgang mit Kunst und Tod, ebenso wie die Grabdenkmäler der katholischen Gesandten, die ihre letzte Ruhestätte in der Reichsabtei St. Emmeram fanden.

Sind die Monumente in Gestaltung, Aussage und Ausstattung über die Glaubensgegensätze hinaus vergleichbar? Begeben Sie sich mit uns auf einen Spaziergang zu Gräbern der europäischen Gesandten und entdecken Sie Zeugnisse des Glaubens und der Repräsentation an und in den Kirchen.

  • Gesandtenfriedhof
  • steinerne Kunstwerke
  • sachkundiger Gästeführer vom kulttouren e. V. Regensburg
Dauer90 Minuten
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Barock war eine Epoche der üppigen Repräsentation. Das zeigte sich sogar bei der Gestaltung der Grabdenkmäler: Die Wohlhabenden konnten sich steinerne Kunstwerke für die Ewigkeit leisten. Über Jahrhunderte fanden in Regensburg immer wieder Reichstage statt, von 1663 bis 1803 der Immerwährende Reichstag. Es kamen Gesandte mit ihren Familien aus ganz Europa nach Regensburg. Wer hier starb, musste meist vor Ort begraben werden, selbstverständlich streng getrennt nach Konfessionen. Die evangelischen Vertreter und ihre Familien wurden auf dem Kirchhof um die Dreieinigkeitskirche bestattet. So entstand der Gesandtenfriedhof, er einzige erhaltene Diplomatenfriedhof. Er zeigt den Umgang mit Kunst und Tod, ebenso wie die Grabdenkmäler der katholischen Gesandten, die ihre letzte Ruhestätte in der Reichsabtei St. Emmeram fanden.

Sind die Monumente in Gestaltung, Aussage und Ausstattung über die Glaubensgegensätze hinaus vergleichbar? Begeben Sie sich mit uns auf einen Spaziergang zu Gräbern der europäischen Gesandten und entdecken Sie Zeugnisse des Glaubens und der Repräsentation an und in den Kirchen.

2 Bewertungen
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Top Führung
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War rundum ansprechend. Keinerlei Schwierigkeiten. Weiterempfehlung potentiell an Personen mit historischem Interesse.
von Christoph Hofmann am 03.11.2025

Herzlichen Dank für Ihre 5- Sterne- Bewertung!

Große Geschichte und makabre Kunst
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Die Führung ist insbesondere für Touristen geeignet, die Regensburg schon ein bisschen kennen - und, wie ich mich überzeugen konnte, auch für Regensburger selbst. Eine sehr interessante und informative Spezialführung, die Grundzüge der deutschen Geschichte vom 17. bis zum 19. Jahrhundert nahebringt und mit den "kleinen Geschichten", den Erlebnissen der einzelnen Menschen, zu unterfüttern versteht. Details der makabren Kunst der Grabmäler werden erläutert. Die Buchung war einfach, beim Stadtrundgang gab es keine Probleme. Natürlich sollte man in Regensburg grundsätzlich "pflastergängig" sein.
von Isolde Kalter am 24.06.2024

Herzlichen Dank für Ihre sehr ausführliche und sehr positive Bewertung! Gern leiten wir Ihr Lob an Frau Litzel weiter.

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